
Mit Shiatsu fit und gesund.Dem stressigen Alltag entfliehen, für einen Augenblick in eine andere Welt versinken und dabei Körper und Geist stärken - wer sehnt sich nicht danach. Die fernöstlichen Heilverfahren bieten zahlreiche Möglichkeiten, um tiefe Entspannung zu finden und damit neue Energie zu tanken. Versuchen Sie es doch mal mit Shiatsu. Die aus Japan stammende, altbewährte Massageform setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz: physisches, geistiges und emotionales Wohlbefinden sollen wieder in Schwung kommen – also ideal, um nach einer anstrengenden Zeit wieder fit zu werden, Kraft und Energie zu tanken und gleichzeitig das Immunsystem stärken.
Anzeige Körper und Geist im Einklang Körper, Geist und Seele im harmonischen Einklang - wie bei den meisten fernöstlichen Therapieformen ist das Ziel von Shiatsu, die drei Aspekte in Balance zu bringen. Denn nur wenn wir ausgeglichen sind, so die Überzeugung der Japaner, bleiben wir langfristig gesund. Shiatsu (japanisch) bedeutet in der direkten Übersetzung Fingerdruck (shi = Finger und atsu = Druck). Entwickelt wurde die Variante der Druckmassage vor 100 Jahren in Japan. Chinesische Philosophie und Akupressur sowie moderne krankengymnastische Methoden sind die wesentlichen Elemente von Shiatsu. Daher werden bei der Behandlung auch die aus der chinesischen Akupressur bekannten Punkte durch Druck stimuliert. Shiatsu ist auch deshalb keine reine Entspannungsmassage. In Japan, vermehrt aber auch in Deutschland, wird die Behandlung ganz gezielt eingesetzt, um das Nerven- und Immunsystem zu stärken, aber auch um die Blutzirkulation zu fördern oder bei der Linderung von Schmerzen zu helfen. Als Heilmethode wird Shiatsu besonders zur Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat, z.B. bei Knie-, Hüft-, Schulter- und Rückenbeschwerden eingesetzt.
Meridiane und „Ki“ Dabei soll vor allem der Energiefluss, das „Ki“, in den Körpermeridianen harmonisiert werden. Die Körpermeridiane sind im gesamten Körper verteilt und bestimmten inneren Organen zugeordnet. So gibt es beispielsweise Herz-, Lungen- und Nierenmeridiane, um nur drei wichtige zu nennen. „Ki“ bedeutet Lebenshauch und steht für die Lebensenergie, die durch unseren Körper fließt und die uns in Bewegung hält. Kann die Energie nicht gleichmäßig und frei fließen, erkranken wir. Erste Anzeichen dafür können verspannte Muskeln, müde Beine und eine unangenehme Steifheit sein. Mit leichtem Druck entlang der Meridiane sowie Dehnungen und Rotationen wird eine tiefe Entspannung erzeugt und die Durchblutung angeregt. Wir fühlen uns beweglicher, voller Energie und gleichzeitig entspannt. Die Wirkung betrifft den gesamten Organismus, insbesondere das vegetative Nervensystem.
Das „Ki“ im Fluss Die Shiatsu-Techniken sind unglaublich vielfältig: Die von der Akupunktur bekannten Punkte und bestimmte Bereiche wie Muskeln und Gelenke werden durch kreisförmigen Druck mit dem Daumen stimuliert. Aber auch die Handballen, Unterarme und sogar Knie und Füße werden beim Shiatsu eingesetzt. Begonnen wird in der Regel mit einer sanften Berührung am Bauch oder am Rücken, wo die Entsprechungszonen der Meridiane ertastet werden. Die Behandlung erfolgt aber auch in Rückenlage, auf der Seite, auf dem Bauch oder im Sitzen. Neben der sanften rhythmischen Druckmassage sind auch Dehnungen, sanftes Schütteln und Wiegen Behandlungselemente beim Shiatsu.
Wo und wie kann man Shiatsu machen? Shiatsu eignet sich für Jeden: Gesunde Menschen, die Entspannung suchen und ihre Kraftreserven wieder auftanken wollen, aber auch für Menschen mit Beschwerden, deren Genesungsprozess durch Shiatsu begleitet werden soll. Ärzte mit heilpraktischer Ausbildung oder Heilpraktiker geben in der Regel Auskunft darüber, bei welchen Beschwerden Shiatsu eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Behandlung ist. Eine Behandlung dauert ca. 40 bis 60 Minuten und sollte regelmäßig erfolgen, um eine Wirkung zu erzielen. Die Kosten liegen bei ca. 30 bis 80 Euro.
Wer übernimmt die Kosten? Grundsätzlich gilt: Wer auf alternative Behandlungsformen setzt, muss diese in der Regel aus eigener Tasche bezahlen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in den seltensten Fällen die Kosten für ausgewählte Naturheilverfahren und Leistungen der Alternativmedizin. Eine mögliche Lösung ist daher eine private Zusatzversicherung. Dabei sollte man darauf achten, dass die Versicherung umfangreiche Leistungen anbietet und eine Vielzahl von Heilpraktikeranwendungen abdeckt. Wie zum Beispiel die Zusatzversicherung der Schweizer CSS Versicherung mit dem Tarif CSS.flexi und den Bausteinen Heilpraktiker und Gesundheit plus. Der Heilpraktiker-Baustein der CSS deckt über 50 Naturheilverfahren: u.a. Shiatsu, traditionelle chinesische Medizin einschließlich Qi-Gong und Tai-Qi, Akupunktur und Ayurveda. Aromatherapie und Homöopathie gehören ebenso zum Leistungskatalog wie z.B. die klassische Krankengymnastik, Massage und Packungen. Zudem bietet die CSS niedrige Beiträge durch einen Schadenfreiheitsrabatt: Bei Nichtinanspruchnahme reduzieren sich die Beiträge.
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