
Aromatherapie für die Gesundheit.Aromatherapie galt vielen bislang als Wellness-Anwendung mit bestenfalls psychologischer Wirkung. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuesten Ausgabe (9/2007, EVT: 22. August) berichtet, belegen jedoch immer mehr internationale Studien, dass ätherische Öle ähnlich wie Medikamente tatsächlich einen therapeutischen Effekt auf Körper und Seele haben.
Anzeige Experten betrachten die Aromatherapie heute als sichere und zuverlässige Naturheilmedizin.
Aufgenommen werden die Heilöle über drei Hauptwege. Über das Riechsystem dringen die Duftstoffe direkt in die Kleinhirnrinde und in das limbische System vor.
In dieser Gefühlszentrale spielen sich komplexe Vorgänge ab. Zugleich gelangen die Wirkstoffmoleküle über die Lunge ins Blut, so dass sie im Gehirn und im Herz-Kreislauf-System einen deutlichen Effekt erzielen.
Alternativ können die Düfte durch die Haut oder die Schleimhaut des Magens aufgenommen werden. Auch dann sind nach wenigen Minuten Duftstoffmoleküle im Blut nachweisbar.
Die Wirkungsmöglichkeiten sind vielfältig. Vanilleöl etwa ist Hungerblocker und Angst-Stopper zugleich. Hintergrund: Es steigert die Serotonin-Produktion, die Angstreaktionen und den Heißhunger auf Schokolade steuert. Auch Orange und Lavendel wirken angstlösend und beruhigend. Minze und Rosmarin dagegen regen den Kreislauf an und machen körperlich leistungsfähiger.
Doch wo Wirkung ist, gibt es auch Nebenwirkungen: Kinder unter fünf Jahren reagieren sehr empfindlich auf ätherische Öle. Außerdem zählen Duftstoffe zu den häufigsten Allergieauslösern.
Asthmatiker, Epileptiker und andere Menschen mit gravierenden gesundheitlichen Problemen sollten bei der Anwendung daher vorsichtig sein.
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